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Diese Reise habe ich im Internet gentdeckt!!!!

Ägypten

Wüsten-Expedition zum Jebel Uwaynat

 

Teilnehmer: 6 bis 8

Termine:
01.02.-15.02.2008 / 2490.00€

Wir erkunden das Herz der ägyptischen Wüste, bis zur magischen Südwestecke – hier treffen sich die linealgeraden Grenzen von Ägypten, Libyen und Sudan. Dort erhebt sich das Inselberg-Massiv des Al Uwaynat isoliert aus scheinbaren endlosen Sandmassen bis auf fast 2.000 m. Es wurde durch den österreichischen Aristokraten und Abenteurer Ladislaus Almásy bekannt – und das Felsbild des “Schwimmers”, berühmt im Roman “Der englische Patient”. Almásy wurde 1895 im Königreich Ungarn (heute Österreich/Burgenland) geboren. Er war Entdecker, Saharaforscher, Pilot und Automobilpionier. Als Offizier in der Armee Ungarns (während des Zweiten Weltkriegs mit Deutschland verbündet) half er dem deutschen Geheimdienst, Spione durch die Wüste nach Ägypten zu schmuggeln. Bei seinen Entdeckungen stützte er sich als einer der ersten auf kombinierte Erkundungen per Auto und Flugzeug. Auch wertete er die historischen Berichte antiker Schriftsteller wie Herodot aus.
Wir fahren von Kairo zunächst in die “Weiße Wüste” mit ihren bizarren Kalk-Formationen, besuchen die Oasengruppe von Dakhla. Dann geht es weiter nach Süden in die offene Wüste, zum Gilf el Kebir-Plateau. Dieses legendäre Plateau an der libysch-ägyptischen Grenze ist eine der am wenigsten erforschten Zonen der Erde und rund 300 km lang. Es besteht aus mehreren einzelnen Plateaus aus dunklem Sandstein um einen basaltenen Kern und erhebt sich bis auf 1.100 m Höhe. Während die nordwestliche Seite von Wadis durchbrochen wird und relativ gut zugänglich ist, “branden” gegen die nordöstliche Seite die Dünen. Die zum Teil wild zerklüfteten, von tief eingeschnittenen Wadis unterbrochenen Steilabfälle sind faszinierend.
Nach dem Besuch der Höhle im Wadi Sura mit Malereien aus der Jungsteinzeit verlassen wir den Gilf Kebir in Richtung Süden, vorbei an den Hügeln Peter und Paul – alten Vulkankegeln, ein Paradies für Geologen. Beim Karkur Talh, der “Akazienschlucht”, fahren wir ins Gebiet von Jebel Uweinat. Hier haben frühgeschichtliche Hirten einst ihre Tiere getränkt.
Karkur Talh, das breiteste Tal des Gebietes, ist reich an steinzeitlichen Felszeichnungen. Von seinem schmalen Zugang aus windet sich das Tal 25 km lang ins hohe Innere des Massivs. Der größte Teil des Tales liegt bereits im Sudan.

Reiseverlauf

1. Tag: Frankfurt - Kairo

Abflug ab Frankfurt mit Egypt Air um 15.10 Uhr. Ankunft um 20.15 Uhr. Ankunft, Empfang und Betreuung im Flughafen, Transfer zum Hotel.

2. Tag: Kairo - Giza – Weiße Wüste

Morgens kurzer Besuch der Pyramiden von Giza und der Sphinx, dann Fahrt zur Oase Bahariya. Nach dem Mittagessen in Bahariya Weiterfahrt zur Weißen Wüste mit ihren schneeweißen Kalk-Skulpturen. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Weiße Wüste – Farafra - Dakhla

Aufenthalt in der Weißen Wüste beim Wadi Mushroom. Es gibt genug Gelegenheiten, zu verweilen und zu fotografieren. Nach weiteren 50 km erreichen wir die Oase Farafra; Besuch des kleinen örtlichen Museums. Wir genießen das Bad in einer der warmen Thermalquellen. Nach dem Mittagessen Fahrt nach Dakhla, Abendessen und Übernachtung in einem Wüsten-Hotel.

4. Tag: Dakhla - Abu Ballas

Nach dem Frühstück beginnt das wahre Abenteuer – mit unseren Geländewagen verlassen wir Dakhla nach Süden, in Richtung auf Abu Ballas, den ”Keramikhügel”. Abu Ballas war eine Wegstation für Karawanen nach Libyen, an der Wasser in großen Tonkrügen deponiert wurde. Mittagessen beim “Zuckerhut”, anschließend wird nahe Abu Ballas übernachtet.

5. Tag: Abu Ballas - Wadi Mashi

Frühstück und danach Wanderung nach Abu Ballas. Dort liegen die Überreste zerbrochener Krüge, deren Herkunft und Alter sich nicht mehr bestimmen läßt. Von Abu Ballas geht es weiter südlich des Großen Sandmeeres bis zum Gilf el Kebir. Dieses legendäre Plateau an der libysch-ägyptischen Grenze ist eine der am wenigsten erforschten Zonen der Erde. In der klimatisch feuchteren Zeit, bis vor rund 7.000 Jahren, lebten hier Menschen. Weiter zum Wadi Mashi, wo wir nahe den sogenannten “Pyramiden” das Camp aufschlagen.

6. Tag: Wadi Mashi – Aqaba – Gilf el Kebir

Weiter zu den Sanddünen von Aqaba, “Hindernis” auf Arabisch, am Beginn des Großen Sandmeeres. Von hier aus fahren wir hinauf auf das Plateau, das 50 bis 80 km breit, gut 300 km lang und oben meist brettflach ist. Es besteht aus mehreren Tafelbergen. Nur durch die schmale Aqaba-Passage ist das Plateau von Abu Ras vom Gilf el Kebir getrennt.

Nach dem Paß von Aqaba passieren wir die erste Dünenkette, die den Gilf in zwei Hälften teilt. Diese bis heute einzige Passage von der Westseite auf das Plateau des Gilf wurde ebenfalls von Almásy in dern 30er Jahren entdeckt. Zeugenberge in verschiedenen Farben erheben sich aus der Weite; Sanddünen züngeln entlang der schwarzen Flanken des Plateaus. Camp in der spektakulären Wüsteneinsamkeit des Gilf el Kebir.

7. Tag: Gilf el Kebir – Wadi Sura

Die Fahrt geht wieder herunter vom Gilf el Kebir und weiter zum Wadi Sura, wo sich die legendäre “Höhle der Schwimmer” befindet. Sie wurde von Ladislaus E. Almásy 1932 entdeckt. Menschen stehen oder tanzen hier nicht, sondern bewegen sich scheinbar schwimmend in der Horizontalen: bis heute geben diese Bilder Rätsel auf.

8. Tag: Wadi Sura – Peter & Paul – Karkour Talh

In der Höhle im Wadi Sura, bewundern wir jungsteinzeitliche Felsmalereien von Vieh, Wildtieren und Menschen. Anschließend verlassen wir den Gilf Kebir in Richtung Süden, vorbei an den Hügeln Peter und Paul – alten Vulkankegeln, ein Paradies für Geologen. Beim Karkur Talh, der “Akazienschlucht”, fahren wir ins Gebiet von Jebel Uweinat. Hier haben frühgeschichtliche Hirten einst ihre Tiere getränkt.

9. Tag: Karkour Talh - Jebel Uweinat

Durch Wadis gelangen wir ins Innere des Uweinat-Massivs. Der Jebel Uweinat ist eine der ältesten Felsbildungen Afrikas und liegt im Grenzgebiet von Ägypten, Libyen und dem Sudan. Die nächstgelegene Wasserstelle in Ägypten ist 300 km entfernt. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm der Forscher Winkler die Felszeichnungen in diesem Gebiet auf. Es handelt sich um die ersten frühgeschichtlichen Felszeichnungen, die man in diesem Teil der Sahara gefunden hat. Die Höhe des Jebel Uweinat ist ausreichend, um in diesem extrem trockenen Gebiet ein wenig Niederschlag von den Sommerregen südlich der Sahelzone einzufangen, die gelegentlich bis hierher reichen. Diese Niederschläge sind sehr unregelmäßig, der letzte fand im September 1998 statt, und man nimmt an, daß 10-15 Jahre ohne Regen vergehen können. Allerdings ist sogar diese geringe Niederschlagsmenge ausreichend für eine anspruchslose Vegetation und Fauna in den größeren Tälern. Karkur Talh (das ”Akaziental&rdquo bietet ein völlig anderes Bild – hier gibt es Bäume, Schatten und savannenähnliche Landschaft. Wildspuren zeigen, daß es hier größere Bestände an Wildtieren gibt. Übernachtung.

Tag 10: Karkour Talh - Prince Kamal el Din Monument – Eight Bells

Karkur Talh, das breiteste Tal des Gebietes, ist reich an steinzeitlichen Felszeichnungen.  Sein Beginn ist leicht an zwei großen Akazien zu erkennen, die auch aus der Entfernung noch gut zu sehen sind. Von seinem schmalen Zugang aus windet sich das Tal 25 km lang ins Innere des Massivs, bis zur Basis des Sandsteinplateaus, das den höchsten Teil des Uweinat bildet. Der größte Teil des Tales liegt bereits im Sudan. Je weiter man ins Innere hineingeht, um so dichter wird die anfänglich spärliche Vegetation. Wir verlassen das grüne Tal und überqueren die Sandfläche von Selima, die im Grenzgebiet zwischen Ägypten und dem Sudan liegt. Nach einem Halt beim Denkmal für den ägyptischen Entdecker Prinz Kamal Ad-Din (errichtet von Almásy) geht es zu den “Acht Glocken”. Die auffällige Hügelreihe wurde während des 2.Weltkrieges so benannt und bezeichnet die Lage eines britischen Landeplatzes (im Satellitenbild unten rechts).

11. Tag: Eight Bells – Bir Tarafawy

Wir verlassen den Jebel Uweinat und fahren zum Brunnen von Bir Tarafawi. Hier übernachten wir zum letzten Mal in der Wüste unter dem gewaltigen Sternenhimmel.

12. Tag: Bir Tarafawy – Dakhla

Von Bir Tarafawy geht es nach Norden auf einer neuen Asphaltstraße nach Dakhla und zurück in die Zivilisation. Übernachtung in einem angenehmen Wüstenhotel.

13. Tag: Dakhla - Bahariya

Besuch der alten Stadt El Qasr. Anschließend Fahrt nach Bahariya. Wir passieren den “Kristallberg” aus funkelndem Quartz und gelangen in die “Schwarze Wüste” aus Basaltgestein. Von Bahariya geht es nach El Bawiti, der Oasenhauptstadt.­ Nach einem Bummel durch den Basar besuchen (und genießen) wir auch die anderen Sehenswürdigkeiten – die warmen und kalten Quellen von Moftella und Beshmu. Übernachtung in einer Lodge / Wüstenhotel.

14. Tag: Baharia – Kairo

Fahrt von Bahariya zurück nach Kairo. Unterwegs gibt es einen Abstecher zum versteinerten Wald bei Bahariya. Hotelübernachtung in Kairo.

15. Tag: Kairo – Frankfurt

Transfer zum Flughafen Kairo und Abreise um 10.35, Ankunft in Frankfurt um 14.10 Uhr.

Leistungen: Programm mit Flügen ab/an Frankfurt, lokaler, deutsch- und/oder englischsprachiger Reiseleitung, 2 Übernachtungen in Kairo in einem 3* mit Halbpensionen, 3 Nächte in einem Wüstenhotel (Dakhla und Bahariya) mit Halbpension; während der Wüstenfahrten volle Verpflegung und Zeltübernachtung; Wüsten-Permit.

1 Kommentar 1.10.07 13:23, kommentieren

ich bin die 1. Anmeldung

... hoffentlich findet die Reise auch statt! Aber sie war von Oase-Reisen auch gerade erst ins Internet gestellt worden. Dafür habe ich dann auch sofort den Bodensee über Sylverster storniert, war gerade noch früh genug, damit keine Storno-Kosten auf mich zukamen ...

1 Kommentar 1.10.07 13:25, kommentieren